Unbenanntes Dokument
 
 
Unbenanntes Dokument
         
  Home esel  
   
 
Unbenanntes Dokument
     
   
     
   
     
  Jolina  
     
  Juicy  
     
  Kaori  
     
  Nossob  
     
  Ovid  
     
  Quentin  
     
  Sancho  
     
  Ulani  
     
 

Kaori

Trotz ihrer „nur“ 75% Blutanteil ist Kaori eine sehr rassetypische Poitoustute. Sie ist schön und gross gewachsen und hat einen tollen Behang. Ihr Kopf ist sehr mächtig, so dass es schwierig ist, für sie passende Halfter zu finden.
Kaori ist Juicys Halbschwester, und die beiden sind dickste Freundinnen.
Kaortis mächtiger Kopf enthält auch einen sehr dicken Schädel. Sie weiss genau, was sie will und was sie nicht will. So musste Jürg wegen ihr extra noch einmal nach Frankreich fahren, weil sie, als wir die Esel in die Schweiz holten, einfach nicht in den Hänger steigen wollte.
Als sie dann endlich bei uns in Biglen angekommen war, verbrachte sie die ersten drei Tage und Nächte auf dem Viereck, und das mitten im Dezember. Mit Ach und Krach brachten wir sie dann zu Eclair in die Box, wo sie sich recht schnell einlebte.
Als Kaori zu uns kam, war sie mit Zwillingen trächtig, und im Mai 2004 kamen die beiden zur Welt. Ohne Hilfe des Tierarztes hätten weder Mutter noch die beiden Fohlen überlebt, und auch so starb die kleine Quilaya nach zwei Tagen. Quinoa, das zweite Fohlen, mussten wir mit in die damalige Wohnung im ersten Stock eines Zweifamilienhauses nehmen und ihn die erste Zeit dort mit der Flasche aufziehen, weil Kaori ihn in der Erschöpfung nicht annahm und er zudem so unterkühlt war, dass er nicht draussen sein konnte. Erst als er mit zwei Wochen aufstehen konnte, brachten wir ihn in den Stall zu den anderen, mussten ihn aber weiterhin mit der Flasche ernähren. Er starb nach anderthalb Jahren aber auch.

 
 

Als Kaori im Sommer 2006 den kleinen Sokrates zur Welt brachte, glaubten wir zunächst, alles sei in bester Ordnung, doch dann wurde das Fohlen immer schwächer und starb. Eine Autopsie ergab dann, dass sein Magenpförtner so eng war, dass nicht einmal die Milch passieren konnte. Sokrates verhungerte also mit vollem Magen.
Im Januar 2007 hatte Kaori dann eine schwere Kolik, die operiert werden musste. Sie musste dann wegen Komplikationen ganze drei Wochen im Tierspital bleiben.
Im November 2008 machte sie wieder eine Kolik, diesmal konnten wir sie ohne Operation nach vier Tagen wieder nach Hause holen.
Kaori ist eine richtige Dame. Manchmal hätte ich beste Lust. Ihr die Hufe rosa zu pinseln und eine Schleife gleicher Farbe in ihre schönen, langen Haare zu binden. Es grenzt an ein Wunder, dass sie sich nicht vor Mäusen und Spinnen fürchtet, denn alles, was ihr gefährlich oder als unter ihrer Würde vorkommt, lehnt sie vehement ab. So kann sie nur aus bestimmten Eimern trinken, und das letzte Mal im Tierspital mussten sie ihr das Mash am Boden füttern, weil sie mit keinem Gefäss einverstanden war.
Wir hoffen sehr, dass Kaori im nächsten Frühling wieder trächtig wird und diesmal ein gesundes Fohlen selber aufziehen darf. Es ist offensichtlich, dass das auch ihr Wunsch ist, verbringt sie doch jetzt viel Zeit mit Jolinas Töchterchen Ulani, welches die liebe Tante sehr zu schätzen weiss.

top

 

 
  Site by hubAIR // hubAIR.li //